Unsere Schule

 Zur Geschichte unserer Schule …

Das erste Schulhaus wurde 1618 neben der Kirche erbaut. Im Jahre 1819 erwarb die Gemeinde das Wilhelm Kern´sche Gasthaus als Schulhaus. 1846 wurde anstelle einer Scheune für 2800 Gulden ein Schulgebäude errichtet.

Bedingt durch das enorme Wachstum der Gemeinde nach 1945 und den unzulänglichen Bauzustand des Schulgebäudes befasste sich die Gemeinde Ende der fünfziger Jahre mit dem Neubau der Volksschule. In den Jahren von 1962 bis 1969 konnte dann der Neubau in verschiedenen Bauabschnitten durchgeführt werden. Es wurden 20 Klassenräume, eine Küche, eine Aula als Gemeinschaftsraum, ein Haus für den Hausmeister und eine Schulturnhalle mit Sportanlagen für ca. 3,1 Millionen DM errichtet.

Benannt ist die Schule nach dem im 2. Weltkrieg gefallenen Delkenheimer Bürger Karl Gärtner, dessen Mutter durch eine großzügige Stiftung wesentlich zum Bau der Schule beigetragen hat. Der damalige Bürgermeister Rudi Schmitt ließ von einem Gießener Bildhauer eine Büste von Karl Gärtner anfertigen, die heute noch auf dem Schulgelände steht. Anlässlich der 50-Jahr-Feier der Schule im Sommer 2014 hat nun „der Mann im Gebüsch“ auch endlich einen Namen! Der Delkenheimer Ortsvorsteher, Herr Robert Buchroth, schenkte der Schule zum Jubiläum ein schönes Schild mit Namen und Daten Karl Gärtners.

Zu Anfang war die Karl-Gärtner-Schule eine Hauptschule von Klasse 1 bis zu Klasse 9. Seit 1973 wurde sie zur reinen Grundschule, die in den Jahren 1972 – 1999 auch eine Vorklasse hatte.

Inzwischen ist die Karl-Gärtner-Schule zweizügig und über die Hälfte der Kinder werden vor und vor allem nach dem Unterricht in der Betreuung des Fördervereins betreut.

Vorschulkinder aus den drei Delkenheimer Kindertagesstätten, die noch ein bisschen sicherer im Gebrauch der deutschen Sprache werden möchten, besuchen täglich für eine Stunde den Vorlaufkurs an unserer Schule.