Bienen im Klassenzimmer

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An dieser Stelle wollen wir von unserem Projekt „Bienen im Klassenzimmer“ berichten.

Von Januar bis Juli 2015 werden wir jede Woche Informationen über Bienen sammeln und uns um unser eigenes Bienenvolk kümmern. Außerdem sind weitere spannende Aktionen rund um dieses bemerkenswerte Insekt in Planung. Immer an unserer Seite sind Siggi Schneider und Herbert Schneider, zwei Imker aus Delkenheim.

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Gestern startete unser Bienen-Projekt. Siggi Schneider und Herbert Schneider (keine Brüder) haben uns vieles über Bienen gezeigt. Zum Beispiel haben Bienen verschiedene Jobs. Außerdem durften wir 5 verschiedene Honigsorten probieren.

(Bericht von Daniel vom 15.1.2015)

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Siggi Schneider und Herbert Schneider waren bei uns. Sie waren sehr nett. Als erstes haben sie uns viel erzählt. Wir haben viele Sachen probiert, zum Beispiel Honig, und wir haben einen Film geguckt. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Wir haben tote Bienen bekommen und uns viel über die drei Bienenarten unterhalten. Es gibt eine Königin, Drohnen und Arbeiterinnen.

(Berichte von Peer-Niklas vom 15. und 22.1.2015)

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Heute kamen Siggi und Herbert zu uns. Wir haben uns tote Bienen unter der Lupe und Fotos angesehen. Die ganze Klasse hat viel über Bienen erzählt. Wir durften die toten Bienen auf die Hand nehmen.

(Bericht von Sakina vom 28.1.2015)

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Gestern haben wir über die Jobs der Bienen gesprochen. Jede Biene hat in ihrem Leben sechs Jobs. Eine Biene lebt etwa 40 Tage lang. Wir haben ein Spiel gespielt. Dann haben wir uns noch einmal die Fotos aus der letzten Stunde angeschaut. Herbert und Siggi haben uns auch gezeigt wie lange es dauert bis Bienen und die Königin schlüpfen.

(Bericht von Tamino vom 3.2.22015)

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Die Schutzanzüge passen. Bald kann es losgehen!

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Heute übten wir das Einsetzen und Pflegen am Bienenstock ohne die Bienen.

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Heute zog unser Bienenvolk endlich in den neuen Stock um. Den Bienenstock haben wir im Kunstunterricht gestaltet und angemalt. Hier werden sie sich bestimmt wohl fühlen!

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Die Biene hat am Kopf fünf Augen. Die beiden Facettenaugen bestehen aus tausenden kleinen Augen. Eine Biene sieht also durch etwa 10000 Augen! So hat sie ihre Umgebung immer im Blick. Das haben wir heute ausprobiert. Siggi und Herbert haben uns tolle Ferngläser mitgebracht.

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Bienen sehen die Farben anders als wir. Mit Farbdias und einem besonderen Licht hat uns Siggi gezeigt wie die Blumen mit den Augen der Bienen aussehen.

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Jeden Mittwoch ziehen wir unsere Schutzkleidung an und sehen nach unserem Bienenvolk. Herbert zeigt und erklärt uns alles, was wir wissen müssen.

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Seit Mitte April haben wir neue Klassenkameraden. Etwa 1000 Bienen sind jetzt in unserem Klassenraum. Herbert und Siggi haben den Bienen einen Kasten aus Glas und Holz gebaut. Durch ein Rohr fliegen die Bienen nach draußen. Dort holen sie Pollen und bringen ihn zurück. Die Bienen füttern die Maden in den Waben. Bald wird eine neue Königin schlüpfen. Wir können sogar schon den ersten Honig sehen.

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Die Königin ist geschlüpft!

Aber noch haben wir sie nicht entdeckt…

Am 29. April kamen viele Journalisten und Vertreter aus dem Schulamt und der Stadt zu unserem Pressetermin in die Schule. Wir haben den Journalisten vom Wiesbadener Kurier, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Rundschau sowie den Reportern von HitRadioFFH viele Interviews gegeben. Den Erwachsenen konnten wir viel über unsere Arbeit und das Leben der Bienen erzählen.

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Anfang Mai hat Daniel gemeinsam mit Siggi und Herbert die Königin mit einem blauen Punkt markiert. Alle Bienenköniginnen, die in diesem Jahr schlüpfen, bekommen einen blauen Punkt.

Unser Bienenvolk ist gewachsen. Im Bienenkasten wurde es sehr eng. Deshalb haben wir den oberen Teil des Bienenstocks gegen einen neuen ausgetauscht. Jetzt haben die Bienen wieder Platz zum Bauen und für die Eier.

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Tamino hat die Königin am 13.5. gemessen. Sie ist 2,2 cm lang. Sie ist sehr fleißig.

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Dem Volk ist es im Mai zu eng geworden. Sie brauchen Platz für ein Brutnest und für einen Honig- und Pollenvorrat. Der Duft der Bienenkönigin verdünnt sich. Ein Teil des Volkes ist mit der Königin ausgezogen. Es gab eine große Unruhe. Immer mehr Bienen kamen aus der Beute und flogen auf. Es war ganz schön laut.

Das nennen die Imker „schwärmen“.

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Mitte Mai haben wir Besuch vom HR bekommen. Wir sind schon richtige Interview-Profis.

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Jede Woche schauen wir nach, wie es unseren Bienen geht.

Da die alte Königin nicht mehr da ist, braucht das Volk eine neue Königin. Am 13.5. konnten wir einige Königinnenzellen sehen. Das Volk war sehr friedlich.

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Im Klassenraum sind die Bienen sehr fleißig beim Bauen.

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Und wir sind auch fleißig: In einer Wabe im Glaskasten stecken 2300g Honig (wow!). Für 1g Honig muss eine Biene 3000 Mal von Blüte zur Wabe fliegen. Für ein Honigglas mit 500g muss eine Biene umgerechnet 3 Mal um die Erde fliegen.

Überlegt mal: Wie oft sind unsere Bienen für unsere Wabe im Klassenzimmer um die Erde geflogen? Könnt ihr das ausrechnen? Wir haben das Rätsel bereits gelöst!

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Mitte Mai ist auch das Bienenvolk draußen auf der Wiese sehr beschäftigt. Die Bienen sind sehr zutraulich. Sie lecken uns sogar den Honig vom Finger und setzen sich auf uns.

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Ende Mai bauen wir ein Insektenhotel. So finden Insekten wie die Mauerbiene, die nicht in einem Volk lebt, eine geeignete Brutstätte für ihren Nachwuchs. Sie legen ihre Maden sowie Nektar in schmale Röhrchen und verschließen ihr Nest zum Schutz vor Feinden.

Mit Bohrern und anderen Werkzeugen machen wir die Zimmer für das Insektenhotel bezugsfertig.

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Auf unserer Blumenwiese wächst schon etwas. Wir warten auf den nächsten Regen.

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Es ist so weit! Anfang Juni können wir den ersten Honig probieren.

Während die eine Gruppe die Waben öffnet, schleudert die andere Gruppe den Honig. Zum Schluss wird der Honig in Gläser abgefüllt und gut verschlossen. Alle helfen mit.

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Nach der Arbeit kommt das Vergnügen.  Zuerst wiegen wir die 250-Gramm-Honiggläser genau ab. Danach etikettieren wir die Gläser mit unseren selbst gestalteten Etiketten. Zum Schluss werden für unsere Arbeit bei einem Waffelfest belohnt. Die Waffeln bestreichen wir natürlich mit unserem eigenen Honig.

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Schweren Herzens nehmen wir Mitte Juni Abschied von Blaupünktchen. Die Bienenkönigin legt so viele Eier, dass in unserem Schaukasten zu wenig Platz für die vielen neuen Bienen ist. Wir verabschieden uns von ihr, denn wir wollen, dass es unseren Bienen bei uns gut geht. Blaupünktchen wird in einem anderen Stock mit einem neuen Volk leben.

In unserem Schaukasten können wir nun wieder beobachten, wie sich das Volk eine neue Bienenkönigin heranzieht.

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Im Sommer trägt die Blumenwiese ihren Namen zurecht. Die Wiese, die wir im April eingesät haben, blüht in allen Farben. Die Bienen und viele andere Insekten wie Hummeln und Schmetterlinge sind nun Gäste auf unserer bunten Bienenweide.

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Beim diesjährigen Schulfest im Juli verkaufen wir den Honig. Wir haben über 90 Honiggläser verkauft und wünschen allen viel Freude mit dem frischen Delkenheimer Blütenhonig. Lasst ihn euch schmecken!

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Zum Abschluss dieses tollen Projekts machen wir Mitte Juli eine Planwagenfahrt mit Siggi und Theo. Dabei erkunden wir das Naturschutzgebiet in Delkenheim und lernen die heimischen Getreidesorten sowie Tierwelt kennen. Bevor es zur Schule zurück geht, machen wir auf dem Abenteuerspielplatz ein Picknick.

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Erste-Hilfe-Kurs für Drittklässler

Am 25. September wurden die Kinder der 3a mit wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut gemacht. Die zukünftigen Schulsanitäter haben in verschiedenen Rollenspielen geübt, wie sie als Ersthelfer im Notfall richtig handeln.

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Luke: Wir haben die Situation besprochen, wenn ein Verletzter am Boden liegt und vielleicht stirbt. Und wir haben gelernt, was man sagen soll, wenn man den Notruf ruft.

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Daniel: Wir haben Verbände bekommen und wurden mit einer speziellen Decke zugedeckt.

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Emilia: Wir haben Wiederbelebung an einer Puppe ausprobiert. Es hat Spaß gemacht.

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Spielen und Klettern im Sonnenschein

Die Kinder der Klassen 3a und 3b genießen einen sonnigen Septembertag auf dem Abenteuerspielplatz in Hochheim.

Nach dem 45-minütigen Fußmarsch werden alle mit einem gemütlichen Picknick belohnt. Frisch gestärkt wird gerutscht, geschaukelt und geklettert. Ein gemeinsames Abschlussspiel macht den Tag perfekt!

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Die Zeit auf dem Spielplatz vergeht viel schneller als im Klassenzimmer…

Es geht zurück, denn morgen ist wieder Unterricht.

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Ein zahngesundes Frühstück

Passend zu unserem Thema im Sachunterricht „Gesunde Ernährung und gesunde Zähne“ hatten wir Besuch von Frau Antje Sahlmen-Ewen aus Wiesbaden. Die Ernährungsexpertin brachte uns interessante Informationen sowie einen bunten Korb voll Lebensmittel mit.

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Die Menschen in der Steinzeit brauchten sich über Karies und Zahnschmerzen keine Gedanken machen, da sie nur Nahrung aus der Natur zu sich nahmen. Im Mittelalter entdeckten die Menschen Weißbrot und Zucker für sich, was zu vielen kranken Zähnen führte.

Das Kauen regt die Speichelproduktion an. Die Spucke repariert die von Speiseresten angegriffenen Zahnschichten. Mit einem Kautest haben wir herausgefunden, dass dafür harte Lebensmittel wie Möhren und Äpfel besser geeignet sind als weiche. Frau Sahlmen freute sich über die vielen schlauen Fragen und Antworten der Kinder.

Zum Abschluss gab es ein von den Kindern geplantes und von den Eltern liebevoll vorbereitetes Frühstücksbuffet. Aus den verschiedenen Lebensmitteln gestalteten wir gesunde Brotmonster mit Gurken-Blaubeer-Augen, Paprika-Mündern und Schnittlauch-Schnurrbärten.

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